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Fischlexikon: Dorsche (Gadidae)

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Gadus morhua
Kabeljau
Kabeljau
Klasse:
Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung:
Dorschartige (Gadiformes)
Familie:
Dorsche (Gadidae)
Gattung:
Gadus

Kabeljau (Gadus morhua)

Kabeljau und Dorsch sind unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Fischart. Dorsch wird der Fisch vor seiner Geschlechtsreife genannt, der erwachsene Fisch heisst Kabeljau. Er gehört zu den Strahlenflossern, deren Skelett primär aus Knochen besteht. Hinzu kommen die Gräten als Bindegewebsverfestigungen. Durch Überfischung gilt Gadus morhua in seinem Bestand als bedroht.

Verbreitung/Vorkommen:

Der Dorsch bewohnt den nördlichen Atlantischen Ozean, die Nord- und Ostsee. Er hält sich sowohl in küstennahen flacheren Gewässern als auch in Tiefen bis 600 m auf. Der Dorsch lebt in Schwärmen.

Merkmale:

Der Kabeljau hat einen hochrückigen, lang gestreckten Körper. Er bsitzt 3 dicht beieinander stehende und abgerundete Rückenflossen sowie eine Bauch- und zwei Afterflosse. Die Schwanzflosse ist getrennt.Er kann eine Größe von bis zu einem Meter (max. 2 m) und ein Gewicht von 40 kg erreichen Das Maul ist unterständig, mit einer Bartel am Kinn. Der typische Kinnfaden aller Dorsche ist lang und kräftig. Die Farbe des Kabeljaus ist unschiedlich, meist ein grünlich, bräunlich oder rötlich gefärbtes Fleckenmuster, wobei die Bauchseite heller ist als der Rücken.

Fortpflanzung:

Die Laichzeit liegt zwischen Februar und März. Der Kabeljau kommt zum Laichen in Küstennähe. Durch eingelagerte Öltropfen schweben die Rogen bis zum Schlüpfen der Brut (2 bis 4 Wochen) frei im Wasser.

Nahrung:

Zu Beute des Kabeljaus zählen Krebse, kleine Fische sowie Watt- und Ringelwürmer.

Verwendung:

Nach dem Hering ist der Kabeljau der wichtigste Speisefisch. Der Kabeljau ist für sein zartes, festes Fleisch, mit weitgehend neutralem Geschmack, bekannt und ist für die meisten Zubereitungsarten geeignet. Der Kabeljau enthält nur ganz wenig Fett. Seine Leber liefert den vitaminreichen Lebertran.

Die Fische werden auch geköpft, ausgeweidet, in zwei Hälften geschnitten und an der Luft getrocknet und kommen als Stockfisch in den Handel. Andere werden gesalzen und auf Klippen getrocknet (Klippfische) oder eingesalzen in Fässer verpackt (Laberdan). Die Köpfe und die übrigen Abfälle werden in großen Fischmehlfabriken zu Fischmehl (Futtermehl) verarbeitet.

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